BAUES WUNDER
Lambertz & Friesdorf

Baulletin

Neues für Baulustige

Zertifizierung: Ökobilanz rückt in den Fokus

 
 Abbildung: Durchschnittlicher Erfüllungsgrad je Kategorie aller LEEDv3 NC Projekte in Deutschland [Quelle: Lambertz, Theißen, Drzymalla, Höper, Baumann in greenbuilding 06/2017]

Abbildung: Durchschnittlicher Erfüllungsgrad je Kategorie aller LEEDv3 NC Projekte in Deutschland
[Quelle: Lambertz, Theißen, Drzymalla, Höper, Baumann in greenbuilding 06/2017]

In puncto Energieeffizienz, Klima- und Umweltschutz wird Deutschland eine Vorreiterrolle zugewiesen. Vor allem im Neubaubereich weisen deutsche (Nichtwohn-) Gebäude eine hohe Energieeffizienz durch die Anforderungen der nationalen Bauvorschriften und Standards auf. Green-Building-Zertifizierungen gehen noch einen Schritt weiter und formulieren unter anderem ökologische Anforderungen bezüglich Klimaschutz und Umweltverträglichkeit, die während der Planungs- und Bauphase umgesetzt und bewertet werden. Doch wie gut werden diese ökologischen Anforderungen bislang durch die führenden Green-Building-Zertifizierungen in Deutschland umgesetzt? Ist der Markt für nachhaltiges Bauen bereit, den nächsten Schritt zu machen?

Laut aktuellem Marktbericht „Market Focus: Green Buildings 2017“ von BNP Paribas Real Estate ist das DGNB-Zertifikat in Deutschland der Marktführer in Sachen Green-Building-Zertifizierung. Neugebaute Büro- und Verwaltungsgebäude sind dabei die am häufigsten zertifizierte Nutzungsart. Das amerikanische LEED-System (Leadership in Energy and Environmental Design) vom U.S. Green Building Council (USGBC) weist nach DGNB den zweithöchsten Anteil für den Neubau von Nichtwohngebäuden auf. Den Link zum Artikel finden Sie hier.

 

 
Michaela Lambertz